Stützstrümpfe – dicken Beinen vorbeugen

Stützstrümpfe
Foto: © Werner Fellner, Fotolia.com

Stützstrümpfe zur Vorbeugung

Stützstrümpfe zählen, im Gegensatz zu Kompressionsstrümpfen, nicht zu den Hilfs- und Heilmitteln. Deshalb werden sie nicht von einem Arzt verschrieben und von der Krankenkasse bezahlt. Sie komprimieren den Unterschenkel nicht so stark und dienen hauptsächlich als Vorbeugung gegen Venenerkrankungen. Die Strümpfe werden deshalb auch nicht zur Behandlung der Krankheit eingesetzt.

Stützstrümpfe werden in vielen Formen und Farben angeboten. Sie kleiden junge Menschen und Senioren. Auch beim An- und Ausziehen unterscheiden sich Stützstrümpfe etwas von den verschreibungspflichtigen Modellen. Sie lassen sich etwas leichter, wie normale Kniestrümpfe, überstreifen. Außerdem gibt es Modelle, die mit einem Reißverschluss versehen sind. Das erleichtert das Anziehen bzw. Ausziehen.

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Was bewirken Stützstrümpfe?

Zwei unterschiedliche Arten von Blutgefäßen sind für den gesunden Kreislauf in unserem Körper verantwortlich. Das sind die Arterien und die Venen. In regelmäßigen Abständen bilden die Innenwände der Venen Falten, die von ihrem Aussehen mit dem Halbmond vergleichbar sind. Ihr Rand ist zum Herzen gerichtet und das bedeutet, dass das Blut auch nur in diese Richtung fließen kann.

Diese sogenannten Venenklappen kommen in den Beinen am häufigsten vor. Das liegt daran, dass die Venenpumpe entgegen der Schwerkraft arbeiten muss. Sobald dieser Vorgang gestört ist, werden Blutstauungen in den Beinen sichtbar. Ödeme, müde und schwere Beine sowie Muskelkrämpfe können die Folge sein.

Damit die Muskelvenenpumpe richtig funktioniert, muss sie aktiviert werden. Das heißt, dass sich in dem Moment der Bewegung die Venen zusammenziehen und sowohl Klappen als auch Muskelpumpe für den Rückfluss zum Herzen sorgen. Gleichzeitig verhindern die Klappen das Absacken des Blutes in die Beine.

Stützstrümpfe haben die Aufgabe, die Vorgänge in der Muskelpumpe und den Venenklappen zu unterstützen. Sie komprimieren die Beine und somit wirken sie auf beide Mechanismen ein. Die Strümpfe ersetzen nicht die aktive Bewegung. Allerdings unterstützen sie die Muskelvenenpumpe optimal.

Wer sollte Stützstrümpfe tragen?

Grundsätzlich kann jeder, der häufig unter müden und schweren Beinen leidet, Stützstrümpfe tragen. Es sollte allerdings ausgeschlossen sein, dass seine Venen krank sind und nicht mehr zu 100 % arbeiten. Stützstrümpfe werden u. a. angeboten für Sportler, Reisende, Schwangere und Diabetiker.

Stützstrümpfe und die Modetrends

Im Gegensatz zu Kompressionsstrümpfen sind Stützstrümpfe oft nicht als solche zu erkennen. Viele von ihnen sind so fein gearbeitet, dass sie wie ganz normale Strümpfe aussehen. Trotzdem aktivieren sie die Durchblutung der Beine und beugen Venenerkrankungen vor.

Produkte mit 140 Denier gibt es als normale Knie- und Schenkelstrümpfe. Sie sind zudem auch als Strumpfhose zu haben. Für Frauen, die gerne Röcke tragen, sind sie ideal. Ihre transparente Optik und die modernen Farben sorgen außerdem für schlanke Beine.

Die etwas dickeren Strümpfe mit 280 Denier sind mit einem feinen Glanz ausgestattet. Daher eignen sie sich auch sehr gut für festliche Anlässe. Sie sind in normalen Größen sowie speziell für Schwangere hergestellt. Auch hier gibt es Knie- und Schenkelstrümpfe sowie Strumpfhosen. Diese Stützstrümpfe bieten noch mehr Kompression, welche nach oben hin abnimmt. Das entspricht den Vorgaben bei der Herstellung von Kompressionsstrümpfen.

Elastan in Stützstrümpfen

Egal, für welche Materialzusammensetzung Verbraucher sich entscheiden. Elastan ist ein Muss für alle Stützstrümpfe. Es sorgt für die leichte Kompression der Venen. Im Durchschnitt liegt der Anteil zwischen 7 und 17 %. Die Dehnfähigkeit dieser künstlichen Faser liegt zwischen 500 und 700 %.

Der einzige Nachteil ist, dass es nicht zu heiß gewaschen und auch nicht im Tumbler getrocknet werden sollte. Es würde die Dehnbarkeit verlieren und brüchig werden.

Stützstrümpfe kaufen kurz zusammen gefasst

Stützstrümpfe dienen der Vorbeugung und sind nicht geeignet für Menschen mit kranken Venen, (die benötigen Kompressionsstrümpfe). Stützstrümpfe gibt es in modischen Farben und sie sind auch angenehm zu tragen.

Achten Sie auf die Klasse. Um die Venen auch nachweislich zu schützen, benötigen Sie eine Garnstärke von mindestens 70 Denier und einen Fesseldruck von 15 mmHg.

Leichte Strümpfe eigenen sich besonders für warme Tage. Für die kalte Jahreszeit sind Garnstärken bis 240 den angebracht. Generell gilt, je höher die Klasse, desto besser die Prophylaxe.

Wo Stützstrümpfe kaufen?

Stützstrümpfe sind in Apotheken, Sanitätshäusern und online erhältlich. Vor dem Kauf sollten die Beine genau ausgemessen werden, um die richtige Strumpfgröße zu ermitteln. Dazu gibt es bei vielen Produkten Anleitungen.

Führen Sie die Messungen möglichst morgens durch, da zu dem Zeitpunkt die Beine noch nicht geschwollen sind. Achten Sie darauf, genau zu messen, denn eine falsche Größe kann die Durchblutung negativ beeinflussen.

Kompressionsstrümpfe und Stützstrümpfe werden oft im gleichen Zusammenhang genannt.
Entscheidend ist jedoch der Druck, der von den Strümpfen ausgeübt wird.
Niedriger Druck bedeutet, dass es sich um Stützstrümpfe handelt.

Amazon Preise zuletzt aktualisiert am September 22, 2019 um 12:08 pm . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Bitte beachten Sie:
  • Stützstrümpfe nicht bei kranken Venen tragen
  • Auf die Pflegesymbole achten und nicht zu heiß waschen
  • Spezielle Stützstrümpfe für Sportler, Reisende und Schwangere kaufen
  • Die Artikel werden sowohl für Männer als auch für Frauen angeboten